Entscheidung un Iberraschung

Also, diä meischte hän gmeint, ich soll de eind Badanzug, also de eifarbig nämme. Der wär mer au am liäbschte gsi, wil mer nit vil falsch mache kann un e glains farbigs Bärtli isch jo dra.

Aber immer nur schwarz isch schu eweng langwilig. Der blöemt basst so göet zöe de hellblaue Schwimmbecke, wu s fascht nimmi git.

Also, ich hab si beidi b’halte un hoff, dass si zwei Johr hebe, dass mer des Fiasko firs negscht Johr erspart blibt.

Aber s goht noch schlimmer, ehrlig.

Geschtern kunnt mi Mann  heim un grinst iber beidi Backe. Also des kunnt eigentlig niä vor. Meischtens bruddelt er ebbis vor sich hi, so in Richtung unverschämti Gäscht un saubleedi Kellner un goht erscht emol dusche. Aber wu er eso gstrahlt het, bin ich schu stutzig wore, was bassiärt si kennt. Si wäre nem doch emend nit au abotte ha, in Rente z goh? Bittschen nit, jetz no nit. Aber des kann gar nit si bi dem Kochmangel, hab ich mich innerlig beröehigt.

Nai, er het e Iberraschung fir mich gha: E dreitägigi Fahrradtour durchs Elsiss. Ich hab jo gli wider d Wandervegel im Verdacht gha. Dismol nit. Mit gehn mit sinem Kolleg un däm sinere Frau!
An minem Gsichtsüsdruck het er gmerkt, dass er mich liäber vorher gfrogt hät. Si Kolleg kenn ich küm un sini Frau gar nit.  Un zöedem hab ich em nämlig z bedenke gäh, dass mi Fahrrad nit fir längeri Toure gschaffe isch un si alte Schittler schu dreimol nit. Do möeß er erscht emol d Spinnhobbleneschter üs de Speiche rüsmache un ufbumpe wär au nit schlecht. Deno isch er fascht blatzt vor Stolz un het gmeint, dass er do selbschtverständlig dra denkt het. Mir leihe uns elektrischi Fahrräder, alles schu organisiert. D Fahrräder, au  fir mich, sin uf Greßi un Gwicht abgstimmt. Mi Greßi kann er jo noch zeige, wänn er bis uf Bruschthechi didet, aber wuher kennt der mi Gwicht? Ich will gar nit wisse, was er dänne gsait het.

Also, s einzig was uns nochfählt, sin so Radlerhose mit Bolschter am Fidle.

Un sonigi hab ich hit aprobiärt. Des isch d Steigerung zöem Badanzug kaufe. Irmis, dü hesch rächt gha. Dismol gits keini Bilder, des wänner nit sähne. Un ich au nit, nit emol im schummrige Liächt vum Nachttischlämpli.

Nooch der Radtour meh devu.

. . . un noch e Iberraschung, unseri Amsle hän Jungi!

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Adjee mitenand

saits Rénate

 

 

 

 

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2 Antworten zu Entscheidung un Iberraschung

  1. s'Irmis schreibt:

    Ja Rénate, ich gläubs jo nit, so ebbis. Ihr mache e Radtur, un deno noch im Elsiss. Dü wirsch kühm gläuwe, aber gnäu dess hab ich gmacht den Monet, aber dismol nit mit minem Mann, defir mit e nem Hüffe Fräue! S’isch ganz luschtig gsi un s’sin jungi un noch meh alti bebi gsi. Unn alli hänn Radhose a kha!! Unn nit nur ich hab kei Modllfigür kha … Jo, ä paar hänn schu knackig üsgsähne in ihre knallige Trikos, aber ä paar hänn äu ihri Rolle selbschbewusst schpaziere gfahre. Unn weisch, deä Rebberg im Elsiss hänns schu in sich. Wenn der so uff em letsche Loch pfiffsch bim berguffschinde, denksch nimmi dra, weä der in dere Radhose üssihsch, no isch der’s schissegal!!
    Aber ihr hänn jo E-Baiks, do kenne ner ganz reläxt, gepflägt und unverschwitzt obe akumme. Aber denksch ämol an mich unn deä vieli Fräue! Zwei hänn ibrigens äu ä E-Baik kha, aber deä hänn äu gschwitzt! Ich winsch eich viel Schpass unn ich bin arg gschpannt, was der erläbt hesch.
    Unn noch ebbis. So nätti Amseljungi hänn ihr, si sinn halt noch ä wenig nackig. Unn deä Eier sähne jo üs weä Oschtereier!
    Also mach’s göät unn trag dini Radhose mit Fassung unn mit eneme loddrige T-Schört drieber.
    Göäti Fahrt, s’Irmis

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    • renatesblogweb schreibt:

      Liebi Irmis,
      ich verzell vu unsere (Tor)tour, wämmer s hinter uns hän. Hoffentlig sin d Hotels gscheit un s git keini feschtgnagelte Debbig uf de Better un zöem Morgeesse nit nur Siäßes. Ich bin nämlig kei Siäßili.
      Un d Amsle sin schu eweng greßer wore, richtig scheen sin si immer no nit, aber si kriäge so langsam flümigi Fädere.
      Scheeni Grueß
      Rénate

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