Z Friburg in de Stadt . . .

Do hab ich nur druf gwartet. Diä Wuch schlag ich d Zittung uf un si häns wider emol vu de Stadtbutzede gha. Des verfolg ich schu e Wiili un jetz möeß es rüs, sunscht verrißts mi noch.

Jedes Johr diä glich Gschicht. Engaschierti Bürger un Schöelklasse dappe umenander un hole kubikmeterwis Dreck un Abfall üs de Bisch un Bäch. Deno macht de Reporter noch e Foto: Schiäler un Göetmensche, mit de sponsorte oraschfarbige Kappe uf em Kopf, löege frehlig in d Kamera un mach ei Sack am andere mit e Hüffe Gfrääs, wu umenander lit, voll. Hei, möeß des Spaß mache, de Dreck vu andere ufzläse. Des isch in minene Auge s Dimmscht, was mer mache kann. Wurum verfahrt mer do nit eifach nooch em Verursacherprinzip? Wer ebbis uf de Bode wirft, möeß es ufhebe – eigentlig klar – un wer sich nit do dra haltet un verwitscht wird, möeß bleche oder derf zöeneme Art „Workshop“ mit Fachkollege, wu des beröeflich mache, nämlig emol e Wiili bi de Stadtreinigung mitschaffe.
Zöem Verursacherprinzip het sich nejlig ebber in de Presse (ich will jetz keini Nämme sage) g’äußeret. Des het der/diejenigi aber ganz anderschd verstande – s Verursacherprinzip. D Verursacher vu de dreckige Stadt sin nit diä Lit, däne de Abfall üs Versähne rabkait. Na nai, do möeß mer schu eweng um d Ecki denke kenne. D Verursacher sin diä Händler, wu ihri Ware in Verpackunge verkaufe. Also de Beck zöem Beispil. Der verkauft sini Weckli in Guggele. Jetz kanns schu emol bassiäre, dass der s Weggli gli ißisch, wil der e mords Kohldampf hesch un deno? Wuhi mit de Guggele, wenn si leer isch? De negscht Abfalleimer isch ei oder zwei Meter wit wäg. Isch jo klar, dass d Lit s Papierli un d Guggele rabkaie leen.

e wite Wäg

 

„Z‘ Friburg in de Stadt, sufer isch’s un glatt.“ So wiäs de Johann Peter Hebel emol dichtet het, ischs uf de Wäge vu de Stadtreinigung gstande. Der Spruch isch verschwunde, wurum wohl?

Zöe dem Thema fallt mer noch e Liäd ii. Eins wu’s au um dreckigi Gschichte gange isch, s isch um de ehemalig Präsident George Bush gange: „Dear Mr. President, take a walk with me“ het d Pink gsunge. „Liäber Herr Burgermeischter, gehmer mol e Stickli mitenander durch d Stadt?“ kennt doch au basse.

Sin froh, dass ich nit singe kann, sunscht dät ich am End des Liäd noch umschribe.

Adjee mitenand

sait s Rénate

 

4 Kommentare zu „Z Friburg in de Stadt . . .“

  1. ’s greeschdi Probläm isch, dass ma die Särche meischtens nid vuwischd, wänn sie alles eifach uf Strooß wärfe. Sell letschdi Bild seid doch alles! Wodra liet’s? Als Chind ha ICH glärnd, dass ma de Müll, den ma macht wieder mit heim nimmd. Manchmol denki, des isch nimme „modern“.
    Trotzdem scheeni Oschdere!

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    1. Wudra, dass es lit, dass alli alles kaie leen un devu gehn, wiä de Hund vum Schisse, des kann ich der au nit sage. Aber vum Hund und vum Sch … gits demnägschst noch e baar Werder.
      Dir au no scheeni Oschtere
      Rénate

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  2. Wenn jede wo Öbbis keie losst, an de Stadtputzete mitmache müesst, müesst mer d Stadt an sellem Dag sperre, weil mer meint, s sei e Volksuflauf in de Stadt.

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    1. Liebi Heidi, des stell ich mer ganz luschtig vor. Hunderti vu Lit, wu umenander dappe un sich um d Gützlilipapierli stritte. „Des isch mins, ich habs z erscht gsähne“. Oder „Loß dini Griffel vu däm Epfelputzge wäg, des isch miner“. So kennt mer furtmache.
      Dir noch scheeni Oschtere. Hän er noch Schnee?
      Viili Grüeß
      Rénate

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